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Ortsvorsteher Ortsvorsteher Ortsvorsteher Mitteilungen ![]() Willkommen bei der Kath. Frauengemeinschaft Alsweiler Kath. Frauengemeinschaft Alsweiler„ Wir, die kfd Alsweiler reis(s)en aus. Mit diesem Slogan auf unserem Bus starteten wir am 17.5.2010 unsere 4 Tage Fahrt in den Thüringer Wald. Pünktlich um 06.30 Uhr, waren alle Mitreisenden da. Herzlich wurde unser altbekannter, großer (2,05 m) Busfahrer Klaus begrüßt. Nach dem Koffer verladen durfte unser Geburtstagskind Adelheid (75 Jahre) zuerst in den Bus einsteigen und auf ihrem, mit Blumengirlanden geschmückten Sessel Platz nehmen. Auch Herrn Pastor Leo Hofmann war zu dieser frühen Stunde gekommen, um uns den Reisesegen zu erteilen. Ein herzliches „Dankeschön an ihn. Anschließend ging es dann endlich los, der Bus setzte sich in Bewegung. Unsere Vorsitzende Moni wünschte einen wunderschönen „ Guten Morgen und eine gute Fahrt. Danach wurde die Geburtstagsrede vorgetragen und besonders der erste Satz wird allen in ewiger Erinnerung bleiben. Er brachte sie dermaßen in Hochstimmung, dass die eigentliche Rede erst hinter Tholey neu gestartet werden konnte. Fröhlich singend fuhren wir Richtung Frankfurt weiter und erreichten gegen 09.15 Uhr den Rastplatz Wetteraue. Unser Frühstück mit Kaffee, Kuchen, Lyoner und Weck ist ja schon alt bekannt und sehr beliebt. Doch dieses Mal gab es für Adelheid noch eine 4-stöckige Geburtstagstorte in Herzform. Adelheid war so gerührt, dass sie gleich allen ein Glas Sekt spendierte (für den Kreislauf). Gut gestärkt ging es dann weiter auf den Spuren der Heiligen Elisabeth von Thüringen nach Eisennach. Gegen 14.00 Uhr hatten wir eine Führung auf der Wartburg. Sie ist eine der historisch interessantesten deutschen Burganlage, die der Sage nach 1067 von Ludwig dem Springer gegründet wurde. Die am Rande Eisennachs, über den Wäldern Thüringens thronende Wartburg ist Spiegelbild von rund 900 Jahren deutscher Geschichte und Kultur. Auf ihr trafen sich die berühmtesten Minnesänger des Hochmittelalters. Zum Beispiel: Walther von der Vogelweide und Wolfram Eschenbach. Ihr Sängerkrieg ist Thema von Richard Wagners Oper „Tannhäuser. Noch viele bekannte Deutsche sind mit der Wartburg verknüpft: Martin Luther, Johann-Sebastian Bach, Johann Wolfgang von Goethe, Richard Wagner und Fritz Reuter. Die weiträumige Anlage gruppiert sich um zwei Höfe. Im ersten Burghof befindet sich neben Fachwerkbauten auch die Vogtei mit der Lutherstube, in welcher Martin Luther das Neue Testament aus dem griechischen Urtext übersetzte Als Herz der Wartburg gilt der Palast im zweiten Burghof, der zu den schönsten und best erhaltesten romanischen Profanbauten nördlich der Alpen zählt. Als Baumaterial verwendete man vor allem Rhätsandstein, der nördlich von Eisenach gebrochen wurde. Ritter- ,Sänger-,Fest-,Speisesaal, Palastkapelle, schöne Mosaike und Wandteppiche waren sehr beindruckend. Von 1211 bis 1228 war die Wartburg auch Wohn- und Wirkungsstätte der heiligen Elisabeth, Gemahlin Ludwigs des IV und Landgräfin von Thüringen. In der Elisabethgalerie berichten sechs große Fresken vom Leben der heiliggesprochenen Landgräfin. Die UNESCO hat die Wartburg 1999 in das Weltkulturerbe der Menschheit aufgenommen. Nach einer gemütlichen Kaffeepause fuhren wir weiter durch den schönen Thüringer Wald, am Rennsteig vorbei ins tausend Seelendorf Heubach. Das Einchecken in unserem Hotel ging schnell und reibungslos über die Bühne. Alle waren mit ihren Zimmern sehr zufrieden und erschienen wenig später frisch und froh gelaunt im Speisesaal. Es gab Abendessen in Büfettform, das keine Wünsche offen ließ. Note: sehr gut. Gleich danach versammelten sich alle Damen in der Hotelbar, wo stimmungsmäßig die Post abging und wir sogar von fremden Hotelgästen ständigen Applaus bekamen. Irgendwann schlich sich dann aber doch die Müdigkeit ein und nacheinander verschwanden alle in ihren Zimmern. Fazit: Ein sehr gelungener Tag! Am zweiten Tag trafen wir uns um 07.30 Uhr beim Frühstück. Einige der Damen hatten schon fleißig ihre Bahnen im Hotelschwimmbad gezogen und waren topfit. Nach einer ausgiebigen Stärkung (Superfrühstücksbüfett) begrüßten wir unseren Reiseleiter Heini Fleischhauer und stiegen in unseren Bus nach Weimar. Aber bevor wir losfuhren, hatten wir auch heute wieder ein Geburtstagskind an Bord. Unserer lieben Waltraud sangen wir ein Ständchen und übergaben nach der Rede auch ihr eine vierstöckige Geburtstagstorte in Sternenform. Waltraud spendierte jedem einen Piccolo ( für den Kreislauf). Nach mehrmaligem Hochleben ging unsere Tagesfahrt los. Heini erklärte uns unterwegs, dass der besondere Reiz des Thüringer Waldes im Gegensatz zu bewaldeten Höhen und tiefen Tälern liegt, ein großes, grünes Paradies für Romantiker. Gegen Mittag erreichten wir Weimar, eine beschauliche Kleinstadt an der Ilm, mit einem gewissen Weltcharme. Dieser ließ nicht nur Goethe und Schiller hier verweilen, sondern viele „ Schöngeister und Weltgeister: Granach und Bach, Wieland und Herder, Liszt und Strauß, später auch Nitzsche, Feiniger und viele mehr. So wurde die kleine Residenzstadt zu einem Mittelpunkt deutscher Kulturgeschichte. Auf dem Marktplatz trafen wir noch den Alsweiler Rudi Dewes, der sich unserer Gruppe anschloss und uns zusammen mit Heini viel historisches und kulturelles über Weimar vermittelte. Vom bekanntesten Weimarer Hotel „ Der Elephant gingen wir weiter zum Cranachhaus. Es ist in wunderschönem Renaissancestil erbaut. Links daneben, im Stadthaus, fanden zu Goethezeit Bälle und Konzerte statt. Auf der Westseite des Marktplatzes steht das neugotische Rathaus mit seinem installierten Glockenspiel aus Meissner Porzellan. Den Marktbrunnen schmückt eine Neptungestalt. Auch das „Rote Schloss mit seinen drei Giebeln erweckte unser Interesse. Es dient mittlerweile der Erweiterung der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek. Wir erreichten anschließend den von Schlössern umgebenen Platz der Demokratie. Dominierend erhebt sich das Reiterstandbild von Herzog Karl-August ( 1757-1828). Ebenfalls sahen wir das „Grüne Schloss, erbaut im Rokokostil. Das Residenzschloss, das Fürstenhaus, das Haus der Frau von Stein sahen wir ebenso, wie Goethes Wohn- und Gartenhaus. Sehr imposant war auch das Goethe- und Schillerdenkmal. Um alle kulturellen und historische Eindrücke zu verarbeiten, mussten wir jetzt erste einmal eine Pause einlegen. Doch vorher bedankten wir uns noch bei Rudi Dewes und verabschiedeten ihn ganz herzlich. Beim anschließenden Freigang trafen wir uns komischer Weise alle im gleichen Eiscafé im Atrium. Gut gelaunt und nicht mehr aufnahmefähig traten wir die Rückreise nach Heubach an. Später trafen wir uns wieder alle beim tollen Abendessen und anschließend in der Bar, wo wir den Abend stimmungsvoll und fröhlich ausklingen ließen. Für den dritten Tag hatten wir unsere Wallfahrt geplant. Unser Ziel war das Ursulinenkloster in Erfurt. Mit Gebeten und Gesängen erreichten wir gegen 10.00 Uhr die Hauptstadt Thüringens. Leider war uns an diesem Tag der Wettergott nicht gnädig. Es regnete so stark, dass wir auf dem kurzen Fußweg, trotz Schirm, völlig durchnässt waren. Aber Gott sei Dank gab es im Kloster eine Heizung, an der wir uns trocknen konnten. Von Schwester Clothilde wurden wir ganz herzlich begrüßt. Sie führte uns durchs Kloster und erzählte uns seine Geschichte. Es liegt direkt am Anger, im Zentrum der Altstadt und wurde 1136 mit romanischer Kirche für Augustiner- Chorfrauen gegründet. 1183 stellte Kaiser Friedrich Barbarossa einen Schutzbrief für das Angerkloster aus, der im Erfurter Stadtarchiv erhalten ist. Später übernahmen Magdalenerinnen, auch „Weißfrauen genannt, das Kloster. Seit 1667, bis heute, wird es von den Ursulinern genutzt, die ihre Hauptaufgabe in der Bildung und Erziehung von jungen Mädchen, später auch Kindern und Erwachsenen sahen und noch sehen. Die heutige Klosterkirche wurde im gotischen Stil im 13. Jahrhundert errichtet. Zwischenzeitlich wurde sie einige Male renoviert und nachdem sie nach einem Bombenangriff 1944 völlig ausbrannte, wieder neu aufgebaut. Ab 1950 konnten wieder Gottesdienste stattfinden. Nach der Wende wurde die Kirche gründlich restauriert. In den Jahren 2004 bis 2008 wurden auch alle Klostergebäude innen und außen großzügig saniert. Diese Leistung wurde mit dem Thüringischen Denkmalschutzpreis ausgezeichnet. Nach diesen sehr interessanten Eindrücken durften wir am Stundengebet der Klosterschwestern teilnehmen. Es dauerte 15 Minuten und keine Minute länger. Auch die hl. Messe, die wir mitgestalteten, durfte nur 30 Minuten dauern. Wir übernahmen den Lektorendienst und unser KFD-Chor sang sich mit seiner schönen Liedauswahl in die Herzen aller anwesenden Gläubigen. Auch der Priester war so beeindruckt von der feierlichen, gesanglichen Umrahmung der hl. Messe, dass er beim Schlusslied auch noch die dritte Strophe anstimmte. Er bedankte sich beim KFD-Chor und bei uns allen und stand dazu, dass er seine vorgegebene Zeit um 10 Minuten überschritten hatte. In der Klosterkirche konnten wir dann noch unseren Alsweiler Franz Klesen begrüßen. Er begleitete uns in das angrenzende Bildungsheim, wo eine kräftige Gemüsesuppe und ein Nachtisch bereit standen. Nach einer Stunde Mittagspause wollten wir unsere Führung mit Heini und Franz durch Erfurt starten. Leider regnete es immer noch wie aus Kübeln und so entschlossen wir uns, mit der Touristenbahn zu fahren. Moni hatte alles im Nu organisiert und die Rundfahrt konnte losgehen. Erfurt ist über 1200 Jahre alt und war einst eine mächtige Handels- und Universitätsstadt. Sie war Stätte von Synoden, Reichstagen und Schauplatz des Napoleonischen Fürstenkongresses. Heute ist die Hauptstadt des Bundeslandes Thüringen kulturelles und wirtschaftlichen Zentrums. Die reizvolle Altstadt ist trotz Bombenschäden durch großzügige Restaurierungsarbeiten im Wesentlichen erhalten geblieben. Beherrschendes Wahrzeichen bildet das mittelalterliche Kirchenensemble von Dom und Severikirche auf dem Domberg, im Herzen der Stadt. Sehenswert sind u.a. das Rathaus Am Fischmarkt mit seinem reich ausgestatteten Festsaal und die berühmte Krämerbrücke mit ihren 33 schönen, alten Fachwerkhäusern im Renaissance- und Barockstil. Auch der Anger, eine der ältesten Straßen der Stadt ist vollständig restauriert und bildet einen Boulevard mit zahlreichen Geschäften und Gaststätten. Vom Wenigenmarkt mit Aegidienkirche, Kaufmannskirche Am Anger, Martin Luther Denkmal, Fischmarkt, Allerheiligenkirche, Michaeliskirche, Augustinerkloster, Museen und vielen anderen Sehenswürdigkeiten konnten wir einen kleinen Eindruck bekommen. Wir waren uns einig. Erfurt ist ohne Regen bestimmt eine reizvolle Stadt. Nach eineinhalb Stunden war die Rundreise beendet und alle fanden sich nach einer kleinen Kaffeepause wieder im Bus ein. Leider war uns Franz Klesen im allgemeinen Regentrubel abhanden gekommen und wir konnten uns nicht mehr bei ihm bedanken. Das holen wir hiermit nach. Danke, lieber Franz, dass du uns deine Zeit geopfert hast. In sehr guter Stimmung fuhren wir dann wieder in Richtung Heubach in unser Hotel. Wegen ständiger Kreislaufbeschwerden wurde öfter mal ein Schluck aus der Essigflasche genommen. Wirkung: Kerngesund! Abends war unser bunter Abend angesagt Alle Damen hatten sich in Schale geschmissen und erschienen pünktlich im angemieteten Kräuterstübchen. Nach einem hervorragenden Abendessen ging es dann richtig los. Gesänge, Vorträge, Reden, jeder zauberte irgend etwas aus dem Hut. Es war fantastisch und die Stimmung stieg und stieg. Keiner traute sich ins Bett zu gehen, weil jeder Angst hatte, etwas zu verpassen. Humor und Frohsinn hatten Priorität. Doch da auch die schönsten Stunden einmal vorbeigehen, waren dann alle in der Nacht irgendwann verschwunden. Fazit: „ Ein toller, unvergessener Abend! Am Morgen danach kamen trotzdem alle pünktlich aus den Federn und erschienen froh, aber auch ein wenig wehmütig zum Frühstück. Heute war schon wieder unser Abreisetag. Nach dem Gepäck verladen, was unser Klaus, wie alles andere auch, bravourös meisterte, bedankten wir und noch herzlich bei der überaus freundlichen Hotelleitung, die uns viele Sonderwünsche erfüllt hat. Bevor wir nach Hause fuhren, hatten wir noch ein Ziel: Bamberg. Dort angekommen, begrüßten wir bei schönem Wetter unsere Reiseleiterin Frau Firsching. Sie erzählte uns mit Pep und Humor die Geschichte der Tausend Jahre alten Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg. So viele Kirchen, Klöster, Brauereien und anderen Sehenswürdigkeiten findet man kaum in einer anderen Stadt. Vom Rathaus über Klein Venedig (eine ehemalige Fischersiedlung mit dichtgedrängten Fachwerkbauten und winzigen Gärten) Statuen und Denkmälern, erreichten wir den Kaiserdom. Auf der „Unteren Brücke, unterhalb vom Dom steht auch eine Statue von Kaiserin Kunigunde, die hier sehr verehrt wird. Da wir eine Kunigunde dabei hatten, war das sehr interessant für uns. Der Dom ist eines der bedeutendsten, mittelalterlichen Bauwerke Deutschlands. Nach einer eindrucksvollen Besichtigung des Kaiserdoms ging es weiter durch die historische Altstadt. Vieles konnten wir noch sehen und erfahren. Zur Mittagszeit führte unsere Reiseleiterin uns zu „Scheiners Restaurant, wo wir Mittagessen bestellt hatten. Zuvor verabschiedeten wir uns noch von Frau Firsching und bedankten uns für die schwungvolle, nicht eine Sekunde langweilige Führung durch Bamberg. Unser hervorragendes Mittagessen stärkte uns für die Heimreise, die wir gleich danach antraten. Gegen 16.00 Uhr legten wir noch eine Kaffeepause ein, wo wir alle Kuchenreste vertilgten. Auch Würstchen und Käse waren da. Klaus hatte frische Brötchen besorgt und Kaffee gekocht. Es war alles perfekt! Auf dem letzten Teilstück unserer 4-tägigen Reise ließen wir noch einmal alles Revue passieren. Wir erzählten und lachten über alles, was wir so erlebt hatten. Klaus hatte uns auch wieder ein Lied getextet, das er dann auch noch vorsang. Wahnsinn, den Nagel auf den Kopf getroffen! Er bekam einen Riesenapplaus und das Versprechen, dass wir nur noch mit ihm verreisen. Viel zu schnell kamen wir dann in Alsweiler an. Doch bevor es auf den Kirmesplatz ging, fuhr Klaus wieder einmal zwei Ehrenrunden hupend durch den Verkehrskreisel. Die Gaudi war riesengroß. Viele Männer waren da, um ihre Frauen willkommen zu heißen. Fazit: Reise supertoll und unvergesslich! Zum Schluss möchten wir uns noch ganz herzlich bei unserer Vorsitzenden Moni Lambert bedanken. Sie hat keine Mühen gescheut, uns diese großartige Reise zu ermöglichen. Bis ins kleinste Detail war alles organisiert und erdacht. Danke, liebe Moni, du bist spitze! Danke an unseren KFD-Chor, auch ihr ward spitze! Danke auch an alle, die in irgendeiner Weise mitgeholfen haben, dass diese Fahrt zu einem vollen Erfolg wurde. Bedanken möchten wir uns auch bei unserem Klaus, der uns wieder heil und gesund nach Hause gebracht hat. Er hatte seinen Bus stets sicher und fest im Griff und wir ihn. Danke, lieber Klaus! Und für alle mitreisenden Damen, auch bei denen wir uns nicht extra bedankt haben, stehen folgende Zeilen: ![]() ![]() Eine solche Reise zu gestalten,![]() ![]() ein jeder mag`s als Zeichen sehn,![]() ![]() dass wir noch zusammen halten,![]() ![]() mag so manches auch vergehn. |