Marpingen im Internet

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Marpingen ist mit rund 5.500 Einwohnern und 12,60 qkm Fläche der größte Ortsteil der Gemeinde. Hier befindet sich auch das Rathaus mit Sitz der Verwaltung, ein modernes Schulzentrum mit Grund- und Gesamtschule, eine Sporthalle mit internationalen Maßen sowie ein Kunstrasensportplatz.

Ferner ist im "Tal der Jugend" der katholische Kindergarten "St. Michael" beheimatet, der zusammen mit dem kommunalen Kindergarten und den Kindergärten der übrigen Gemeindebezirke den Bedarf an Kindergartenplätzen abdeckt.

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Durch den Ausbau der Straßen im Ortskern von Marpingen zu einem Geschäftszentrum, hat die Ortsmitte ein neues Bild mit repräsentativen Gebäuden erhalten. Jüngstes Beispiel ist hier die "Residenz zur alten Mühle", ein modernes Dienstleistungszentrum der Seniorenhilfe.

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Wahrzeichen von Marpingen ist die im gotischen Stil 1902/03 erbaute Pfarrkirche "Maria Himmelfahrt". Sie befindet sich auf dem Kirchberg, einem markanten Standort, und fügt sich mit ihrem 35 m hohen Turm in das Landschafts- und Ortsbild einzigartig ein. Vom ganzen Dorf wurde diese Kirche ab 1896 errichtet; die Bausteine hierzu stammen aus dem örtlichen Bruch. Die Einweihung erfolgte am 05. Juli 1905. Am 31.03.1975 wurde die neue Orgel, eine optische, technische und klangliche Glanzleistung mit 2.188 Pfeifen, ihrer Bestimmung übergeben.

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Die Marienverehrung blüht in Marpingen sowohl in der Pfarrkirche, als auch an anderen Stätten der Pfarrei. Die älteste Stelle der Marienverehrung außerhalb der Kirche befindet sich in ihrer unmittelbarer Nähe am Marienbrunnen.

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Weitaus bekannter ist allerdings der Wallfahrtsort "Härtelwaldkapelle". Hier soll am 3. Juli 1876 die Muttergottes drei Mädchen mehrfach erschienen sein und Heilungen nach ihrer Berührung an Kranken vollbracht haben. Noch heute wie damals pilgern jährlich viele Gläubige in den "Härtelwald", um zu beten und um die Muttergottes zu verehren. David Blackbourn hat über die damaligen Geschehnisse und Hintergründe, weshalb Marpingen kein zweites Lourdes oder Fatima geworden ist, 1997 ein weltweit vielbeachtetes Buch mit dem Titel "Wenn Ihr sie wieder seht, fragt wer sie sei!" veröffentlicht.

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rheinkap.jpg (22053 Byte)Das Friedenskreuz auf der Rheinstraße wurde als Mahnmal und zum Dank für 50 Jahre Frieden in Deutschland von denrheinstrasse-kapelle.jpg (9817 Byte) Bewohnern dieses kleinen Ortsteils 1995 errichtet. Auf der Rheinstraße befindet sich in herrlicher Lage die "Johannis Kapelle" (Stroßer Kapelle).

"Auf zur Marpinger Kirmes" heißt es allerorts, wenn Marpingen am Fest "Maria Himmelfahrt" zur größten Dorfkirmes des nördlichen Saarlandes bittet. Viele moderne Fahrgeschäfte und Ständemarpumz4.jpg (11307 Byte) machen diese Kirmes immer wieder für Tausende von Besucher aus Nah und Fern attraktiv und interessant. Eine weitere Attraktion in der Gemeinde Marpingen ist der jährlich stattfindende Rosenmontagsumzug, der größte im nördlichen Saarland und sicherlich einer der größten im Saarland. Über 15.000 Zuschauer säumen regelmäßig die Straßen und hoffen auf Süßigkeiten, die die Narren von den Wagen oder zu Fuß mit vollen Händen verteilen.

flug8.jpg (22107 Byte)Weit über die Grenzen des Saarlandes hinaus bekannt geworden ist Marpingen durch seinen Segelflugplatz, der als Landesleistungszentrum mit Bundesnutzung eingerichtet ist. Landschaftlich herrlich und thermisch günstig auf einem Bergrücken gegenüber einem der Wahrzeichen des Saarlandes, dem Schaumberg, gelegen, treffen sich hier regelmäßig nationale und internationale Größen des Segelflugsports zum Training und Wettbewerb. Zahlreiche deutsche und europäische Meisterschaften wurden in den letzten Jahren in Marpingen durchgeführt.

Aber nicht nur Segelflieger fühlen sich hier wohl, sondern auch andere Flugsportler, wie z. B. Ballonfahrer oder Ultraleichtflieger bzw. Fallschirmspringer.

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