Alsweiler liegt im oberen Teil des Alsbachtales, das die
natürliche Grenze zwischen dem Schaumbergland und dem Nahe-Blies-Bergland mit dem oberen
Bliestal bildet. Mit rund 2.400 Einwohnern und einer Gemarkungsgröße von 9,24 qkm ist es
der nördlichste und zugleich zweitkleinste Gemeindebezirk der Gemeinde Marpingen. Wie Berschweiler ist Alsweiler lange vor dem 13.
Jahrhundert entstanden, was unter anderem durch Funde aus keltischer Zeit belegt wird. In
der Epoche der römischen Kolonisation kreuzten sich im Wareswald in unmittelbarer Nähe
des heutigen Alsweiler zwei der vier wichtigsten Durchgangsstraßen jener Zeit: zum einen
die Straße von Metz nach Mainz, zum anderen die Verbindung von Trier nach Straßburg, die
noch heute als "Rheinstraße"
bezeichnet wird.
Alsweiler gehörte bis ins Jahr 1800 zur Pfarrei Tholey.
Am 15.05.1829 begann der Ort mit dem Bau einer eigenen Kirche, die am 11.10.1831
eingesegnet wurde und seither zahlreiche, zum Teil bedeutende Veränderungen und
Erweiterungen erfahren hat. Die bislang letzte grundlegende Renovierung datiert von
1983.Eine besondere bau- und kulturgeschichtliche Sehenswürdigkeit Alsweilers ist das
sogenannte "Hiwwelhaus"
in
unmittelbarer Nähe der Dorfkirche, ist es doch das
älteste in seiner Ursprünglichkeit und Originalität noch erhaltene Bauernhaus des
Saarlandes. Die charakteristischen Bauteile und Einrichtungen des im Jahre 1712 erbauten
Hauses geben einen einmaligen Einblick in die Besonderheiten der saarländischen
Bauernhauskultur des 17. und 18. Jahrhunderts. Zwischenzeitlich wurde das Gebäude
durch die Gemeinde behutsam restauriert. Teilweise ist es der Öffentlichkeit als Museum
zugänglich. In einem besonderen Trakt, dem ehemaligen Wirtschaftsteil des Hauses, können
heute aufgrund modernster Technik und Ausstattung (Multimedia, Fußbodenheizung, Küche,
WC-Anlage) Kulturveranstaltungen, Seminare oder ähnliches durchgeführt werden.
liegt im oberen Teil des Alsbachtales, das die
natürliche Grenze zwischen dem Schaumbergland und dem Nahe-Blies-Bergland mit dem oberen
Bliestal bildet. Mit rund 2.400 Einwohnern und einer Gemarkungsgröße von 9,24 qkm ist es
der nördlichste und zugleich zweitkleinste Gemeindebezirk der Gemeinde Marpingen. Wie Berschweiler ist Alsweiler lange vor dem 13.
Jahrhundert entstanden, was unter anderem durch Funde aus keltischer Zeit belegt wird. In
der Epoche der römischen Kolonisation kreuzten sich im Wareswald in unmittelbarer Nähe
des heutigen Alsweiler zwei der vier wichtigsten Durchgangsstraßen jener Zeit: zum einen
die Straße von Metz nach Mainz, zum anderen die Verbindung von Trier nach Straßburg, die
noch heute als "Rheinstraße"
bezeichnet wird.
Alsweiler gehörte bis ins Jahr 1800 zur Pfarrei Tholey.
Am 15.05.1829 begann der Ort mit dem Bau einer eigenen Kirche, die am 11.10.1831
eingesegnet wurde und seither zahlreiche, zum Teil bedeutende Veränderungen und
Erweiterungen erfahren hat. Die bislang letzte gr undlegende Renovierung datiert von
1983.Eine besondere bau- und kulturgeschichtliche Sehenswürdigkeit Alsweilers ist das
sogenannte "Hiwwelhaus" in
unmittelbarer Nähe der Dorfkirche, ist es doch das
älteste in seiner Ursprünglichkeit und Originalität noch erhaltene Bauernhaus des
Saarlandes. Die charakteristischen Bauteile und Einrichtungen des im Ja hre 1712 erbauten
Hauses geben einen einmaligen Einblick in die Besonderheiten der saarländischen
Bauernhauskultur des 17. und 18. Jahrhunderts. Zwischenzeitlich wurde das Gebäude
durch die Gemeinde behutsam restauriert. Teilweise ist es der Öffentlichkeit als Museum
zugänglich. In einem besonderen Trakt, dem ehemaligen Wirtschaftsteil des Hauses, können
heute aufgrund modernster Technik und Ausstattung (Multimedia, Fußbodenheizung, Küche,
WC-Anlage) Kulturveranstaltungen, Seminare oder ähnliches durchgeführt werden.
Eine Sporthalle mit internationalen
Maßen, ein Sportplatz sowie zahlreiche Wanderwege ermöglichen es dem Besucher, sich
sportlich zu betätigen oder die schöne und farbenfrohe Natur zu
erkunden. Bäche und idyllisch gelegene Weiher laden zur Entspannung und zum Genießen
ein.
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